Beratung

Die Sorge, für ein erstes Anwaltsgespräch bereits unkalkulierbare Honorare zu schulden, ist unbegründet!

Sie sind als Verbraucher durch § 34 RVG geschützt, wenn wir die Vergütung nicht zuvor mit Ihnen vereinbart hatten; denn wir dürfen für ein erstes Beratungsgespräch höchstens 190,00 € zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer verlangen, was nicht bedeutet, dass die Erstberatungsgebühr in jedem Fall 190,00 € ausmacht!

Durch diese so genannte Kappungsgrenze wird eine „Einstiegsberatung“ erleichtert, die häufig erst Ihre Entscheidung ermöglicht, ob und wie in Ihrer Angelegenheit künftig verfahren werden soll.

Vergütungsvereinbarung

Welche Kosten bei einer reinen Beratung für Sie entstehen, sagt das RVG seit dem 01.07.2006 allerdings nicht mehr. Nach § 34 RVG soll vielmehr eine Gebührenvereinbarung geschlossen werden.

Im übrigen verhandeln wir gerne über ein Pauschalhonorar oder ein Stundenhonorar, bei dem nach tatsächlichem Zeitaufwand zu einem festen Stundensatz abgerechnet wird.

Staatliche Beratungshilfe

Wenn Sie sich die anwaltliche Beratung finanziell nicht leisten können, müssen Sie nicht auf die Durchsetzung Ihrer Rechte verzichten. Dafür sorgt die staatliche Beratungshilfe. Gegen Nachweis Ihrer „Bedürftigkeit“ können Sie beim zuständigen Amtsgericht einen „Berechtigungsschein“ erlangen.

Dem Anwalt schulden Sie dann lediglich einen Kostenbeitrag in Höhe von 15,00 € (die so genannte Beratungshilfegebühr). Die eigentliche Beratungsvergütung erhalten wir von der Landesjustizkasse.

Beratungshilfe wird im Übrigen auch für ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren gewährt, das ein Verbraucherinsolvenzverfahren vorbereitet.

Ein Antragsformular für den Berechtigungsschein finden Sie hier.